Mithilfe eines Zutrittskontrollsystems kann genau festgelegt werden, wer ein gewisses Gebäude oder Areal zu welcher Zeit betreten darf. Die diesbezüglichen Einschränkungen sind also personenbezogen und teilweise auch zeitlich definiert. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, derartige Kontrollen durchzuführen, wie zum Beispiel:

  • durch Menschen
  • durch Sensoren
  • durch feste Regeln

Menschliche Kontrollen führen beispielsweise Pförtner oder Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes durch. Sie identifizieren die Person, die um Einlass bitten, und gewähren ihr gegebenenfalls Zugang oder verwehren ihn. Das ist auch aus der Ferne per Video oder Stimmaufzeichnungen bzw. Sprechanlagen möglich.

Bei sensorischen Zutrittskontrollen kommen, wie die Bezeichnung bereits verrät, Sensoren zum Einsatz. Diese erkennen, ob jemand zutrittsberechtigt ist oder nicht, und veranlassen bei positiver Prüfung die Entriegelung des Eingangs. Das geschieht meist über Türzylinder, die erst bei Zutrittserlaubnis bedienbar werden.

Möglich ist das beispielsweise mechanisch mit Schlüsseln, elektronisch durch biometrische Informationen und Bluetooth oder Funk. Wird der Zugang durch feste Regeln eingeschränkt, kann der entsprechende Bereich zum Beispiel ausschliesslich zu gewissen Uhrzeiten betreten werden. Möglich ist auch, die Zahl der anwesenden Personen zu limitieren. Moderne Zutrittskontrollsysteme sind vielseitig einsetzbar und heutzutage in zahlreichen Bereichen zu finden.

Den klassischen Schlüssel haben sie schon längst abgelöst und rücken immer weiter in den Vordergrund. Zu finden sind derartige Systeme sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So werden sie unter anderem in Firmengebäuden, staatlichen Einrichtungen sowie an der eigenen Haustür angebracht. Sie haben sich zum zentralen Bestandteil von Sicherheitssystemen entwickelt.

Die historischen Anfänge der Zutrittskontrolle

Das eigene Hab und Gut schützen und das Territorium vor Eindringlingen bewahren – dieser Gedanke begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten. Schon der Patrizier Marcus Manlius Capitolinus machte von einem Zutrittskontrollsystem Gebrauch, allerdings natürlich in einer sehr vereinfachten Form.

Eines Nachts wurde er von einem Angriff der Gallier überrascht. Das Geschnatter der Gänse soll ihn bereits frühzeitig darauf aufmerksam gemacht haben, dass sich Unbefugte Zutritt zu seinem Territorium verschafften. Sie fungierten also als lebende Alarmanlage. Gleiches galt später auch für Hofhunde.

Zutrittskontrollsysteme sind sinnvoll für jedermann

Zutrittskontrollsysteme sind sinnvoll für jedermannGrundsätzlich ist die Installation einer Zutrittskontrolle immer dann sinnvoll, wenn Menschen oder Wertgegenstände vor Gefahr zu schützen sind. Der Umfang der Kontrolle ist entsprechend anpassbar.

So können grosse Stadien genauso gut geschützt werden wie Kleinraumbüros. In Stadien beispielsweise sorgt man somit nicht nur für Sicherheit. Der Zutritt wird ausserdem beschleunigt, denn die Kontrolle der Befugnis kann deutlich schneller vonstattengehen.

Einen grossen Vorteil, den Zutrittskontrollsysteme bieten, ist, dass unterschiedliche Personengruppen zu verschiedenen Uhrzeiten gewisse Räumlichkeiten betreten können. So wird beispielsweise Reinigungspersonal auch in der Nacht Zutritt zu Büroräumen gewährt, während die Mitarbeiter des Unternehmens keine Befugnis haben.

So arbeitet ein Zutrittskontrollsystem

So arbeitet ein ZutrittskontrollsystemIm Grunde setzt sich jedes Zutrittskontrollsystem aus einer Zentrale, einer Leseeinheit sowie einem Aktor zusammen. In der Regel sind es Sensoren, die zur Identifikation notwendige Daten aufnehmen und an die Zentrale weiterleiten. Diese wiederum ermittelt dann, ob eine Zugangsberechtigung für die entsprechende Person vorliegt.

Falls ja, öffnet sich der Durchgang. Die Zentrale entscheidet entweder selbst oder holt online die Bestätigung einer weiteren Kontrollinstanz ein. Eine Unterscheidung verschiedener Arten der Zutrittskontrolle kann zwischen zentralen, dezentralen und kombinierten Systemen getroffen werden.

Die zentrale Zutrittskontrolle

Zentrale Zutrittskontrollsysteme sind in der Regel in einem ebenfalls abgesicherten Technikraum untergebracht. Damit wird sichergestellt, dass sie in keiner Weise manipuliert werden können. Sämtliche Geräte, die Teil des Systems sind, sind mit einer Zentrale verbunden.

Es besteht auch die Möglichkeit einer dezentralen Anordnung. Dann befinden sich die Zentralen unmittelbar neben dem Sensor und dem Aktor. Jede dieser Zentralen kann entweder eigenständig arbeiten oder mit den anderen vernetzt werden. Egal, auf welche Anordnung die Wahl fällt, sämtliche Sensoren greifen stets auf eine zentrale Steuerung zu. Diese erteilt die entsprechende Freigabe oder verwehrt den Zutritt.

Die dezentrale Zutrittskontrolle

Bei der dezentralen Kontrolle sind alle Sensoren mit dem entsprechenden Regelwerk ausgestattet. Sie können also selbst darüber entscheiden, ob eine Freigabe erteilt wird oder nicht.

Die kombinierte Zutrittskontrolle

Die kombinierte Zutrittskontrolle setzt hingegen, wie ihre Bezeichnung bereits verrät, auf eine Kombination mehrere Elemente. So kommen Verriegelungstechnik, Entscheidungselektronik sowie Sensoren zusammen. Sie können in den Beschlag integriert werden, wodurch sich aufwendige Umbauten an den Türen vermeiden lassen.

Alle oder ausgewählte Sensoren erhalten das Regelwerk direkt von der Zentrale und speichern es lokal ab. Hat ein Sensor keine direkte Verbindung zur Zentrale, kann das Regelwerk bei jeder angeforderten Freigabe übertragen werden. Möglich ist das dank eines intelligenten Schlüssels.

Bei diesen batteriebetriebenen Kontrollsystemen findet die Schaltung entweder funktionslos statt, oder der Drücker wird im Schloss blockiert. Der Drücker kann auch direkt angesteuert werden. Doch egal, auf welche Methode die Wahl fällt, eine manuelle Öffnung ist erst nach erfolgreicher Prüfung der Berechtigung möglich.

Die Integration in andere Systeme

Sowohl zentrale als auch kombinierte Zutrittskontrollsysteme können so gestaltet werden, dass sie sich in bereits bestehende Sicherheitslösungen integrieren lassen. Wenn eine unbefugte Person versucht, sich Zutritt zu verschaffen, könnte sich also zusätzlich eine Alarmanlage aktivieren. Möglich ist ausserdem das Verbinden mit Videoüberwachungssystemen oder verschiedenen Meldetechniken.

Diese Mittel der Identifikation stehen zur Verfügung

Die Möglichkeiten, wie die Zutrittsbefugnis von Personen geprüft werden kann, sind vielfältig. Als Mittel zur Identifikation dienen unter anderem:

  • Aktive Identmittel
  • Passive Identmittel
  • Berührungslose Identmittel
  • Kontaktbehaftete Identmittel
  • Biometrische Zutrittskontrollen
  • Mobiltelefone mit Bluetooth

Aktive Identmittel arbeiten entweder mit Entscheidungselektronik oder leiten Signale an ein Verschlusssystem weiter. Die Übertragung findet per Funk oder Infrarot statt. Zu den passiven Identmitteln gehören zum Beispiel Kennwörter und PINs. Diese können sowohl kontaktbehaftet als auch kontaktlos genutzt werden.

Fällt die Wahl auf berührungslose Identmittel, kommen passive Transponder zum Einsatz. Diese arbeiten je nach Sendeleistung in einer Entfernung bis zu einem Meter. Als Transponder fungieren beispielsweise Karten, Schlüsselanhänger oder Armbänder.

Kontaktbehaftete Identmittel sind häufig Magnetstreifenkarten. Diese werden allerdings zunehmend von Chipkarten abgelöst. Auf ihnen können mehr Daten abgespeichert werden als auf Exemplaren mit Magnetstreifen. Beide Kartentypen sind in der Herstellung zwar recht günstig, doch häufig nicht gerade langlebig.

Biometrische Zutrittskontrollen machen sich, wie der Name bereits verrät, biometrische Merkmale zunutze. Dazu gehören unter anderem Fingerabdrücke, Gesichts-, Iris- oder Handvenen-Scans. Sie alle sind einzigartig und unverwechselbar und ermöglichen damit eine sichere Prüfung der Zutrittsberechtigung einer Person.

Mobiltelefone mit Bluetooth können auf zweierlei Arten zur Zutrittskontrolle genutzt werden. Möglich ist einerseits die Verwendung eines Systems, das keine eigene Software benötigt. Es nutzt die MAC-Adresse des Bluetooth-Interfaces. Andererseits kann ein System herangezogen werden, das mithilfe einer Software die Eingabe eines Passworts fordert.

Die Vorteile von Zutrittskontrollsystemen auf einen Blick

Die Vorteile von Zutrittskontrollsystemen auf einen BlickDie Vorteile der modernen Zutrittskontrolle liegen klar auf der Hand. Dazu gehört beispielsweise die einfachere Handhabung eines Verlusts. Geht ein Schlüssel verloren, könnte der Finder theoretisch ungehindert in das entsprechende Gebäude eintreten.

Kommt hingegen ein Transponder oder Ähnliches abhanden, kann dieser einfach gesperrt werden, und die Sicherheit der Räumlichkeiten bleibt gewährleistet. Das senkt die Kosten und den Aufwand gleichermassen.

Ein Austauschen sämtlicher Schlösser und das Verteilen neuer Schlüssel ist dann nämlich nicht notwendig. Ausserdem sind moderne Systeme jederzeit beliebig erweiterbar. Sie eignen sich daher für kleine Büroräume über Wohnhäuser bis zu weitläufigen Industriegeländen. Auch weitere Anlagen können integriert werden, sodass unter anderem eine Zusammenarbeit mit Videoüberwachung und Alarmanlagen möglich ist.

Vor allem biometrische Erfassungssysteme bieten einen sehr hohen Sicherheitsaspekt. Weder Schlüssel noch Karten oder Transponder, die zu Hause vergessen werden könnten, sind nötig. Die eigenen biometrischen Merkmale hat jede Person stets bei sich, und diese sind unverkennbar. Eine Täuschung des Systems ist nahezu unmöglich.

Kommt ein Zutrittskontrollsystem für Zwecke zum Einsatz, bietet es sich gleichzeitig zur Zeiterfassung an. Es zeichnet also auf, wer das Gebäude wann betritt und wieder verlässt. Das erleichtert unter anderem die Pausen- und Überstundenabrechnung, das Urlaubsmanagement und liefert zudem einen besseren Überblick bei Gleitzeit. Als äusserst sinnvoll erweist es sich zudem in Hochsicherheitsbereichen, wo die Anzahl der Anwesenden Personen eingeschränkt wird.

Ausserdem zu nennen ist der Strafvollzug. In den entsprechenden Einrichtungen ist zu regeln, welche Personen sich zur gleichen Zeit im selben Raum aufhalten dürfen. Im Falle eines Brandes im Gebäude kann ein Zutrittskontrollsystem erheblich bei der Eruierung helfen. Es kann genau kontrolliert werden, wo sich welche Personen gerade befinden und deren Rettung geht deutlich schneller vonstatten.

Unsere Produkte für Ihr Zutrittskontrollsystem

Unsere Produkte für Ihr Zutrittskontrollsystem

Wir von der Aptex AG haben es uns zur Aufgabe gemacht, Ihre privaten und gewerblichen Räumlichkeiten bestens abzusichern. Zu diesem Zweck stellen wir Ihnen verschiedene Systeme zur Zutrittskontrolle zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise:

Zutrittskontrolle anhand biometrischer Merkmale

Die biometrische Zutrittskontrolle überzeugt nicht nur durch Innovation, sondern auch durch besonders hohe Sicherheit. Geprüft werden dabei gewisse biometrische Merkmale wie beispielsweise die Iris oder die Handvenen. Der Venenscanner gilt sogar als die sicherste Methode zur Kontrolle. Ein Sensor schickt dabei Infrarotwellen aus. Diese machen die Handvenen für die integrierte Kamera sichtbar, und diese nimmt Bilder auf. Das Material vergleicht das System dann mit den gespeicherten Daten und gewährt bei Übereinstimmung Eintritt.

Sicherer Zugang mit dem Fingerabdruck

Auch der Fingerabdruck-Sensor bedient sich eines biometrischen Merkmals. Anhand der feinen Linien, der sogenannten Papillarleisten, sowie der Poren des Fingerabdrucks identifiziert das System Personen. Diese einzigartigen Musterungen bleiben ein Leben lang bestehen und verändern sich auch mit zunehmendem Alter nicht.

Das ermöglicht eine dauerhaft fehlerfreie Identifikation. Von Zeit zu Zeit kann es allerdings passieren, dass sich allmählich Zwischenleisten im Fingerabdruck bilden. Doch auch das ist für den Sensor kein Problem, denn er ist lernfähig. Zudem ist er in der Lage, zu unterscheiden, ob ein Finger durchblutet wird oder nicht. Das schliesst den Missbrauch von einem Fingerprint Türschloss aus.

Mit Gesichtserkennung zu mehr Sicherheit

Mit Gesichtserkennung zu mehr SicherheitEine weitere, sehr sichere Methode zur Zutrittskontrolle stellt die Gesichtserkennung dar. Dazu werden die Gesichtsdaten per 3D-Erfassung aufgezeichnet. Mithilfe der Deep Learning Technologie, also künstlicher Intelligenz, werden diese Daten analysiert und abgeglichen.

Den Zutritt selbst managen mit der Video-Türsprechanlage

Wer sich nicht auf Systeme verlassen möchte, die automatisch Zutritt gewähren, kann auf Video-Türsprechanlagen zurückgreifen. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Türklingel, die mit einer Videokamera kombiniert ist.

Wird die Klingel betätigt, können die Aufzeichnungen der Kamera beispielsweise über ein verbundenes Smartphone oder Tablet betrachtet werden. Die Entscheidung, der entsprechenden Personen Zutritt zu gewähren, obliegt dann also dem Beobachter selbst und keinem System. Das Ganze basiert auf IP-Technologie, weshalb es auch möglich ist, den Zugang unterwegs zu steuern.

Mit der Aptex AG immer auf der sicheren Seite

Als Ihr kompetenter Partner in Sachen Sicherheit bieten wir von der Aptex AG Ihnen innovative Lösungen zum Schutz Ihrer Räumlichkeiten. Wir greifen auf jahrelange Erfahrung im Sicherheitsbereich zurück und sind stets auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Wir behalten die weltweiten Märkte im Blick und unterziehen Neuheiten intensiven Tests.

Nur wenn uns ein Produkt voll und ganz überzeugen konnte, bieten wir es Ihnen an. So gewährleisten wir beste Qualität zu einem fairen Preis. Sicherheit sollte kein Privileg, sondern für jeden zugänglich sein. Benutzerfreundlichkeit hat bei uns ebenfalls einen hohen Stellenwert.

Schliesslich hat auch das sicherste Zugangskontrollsystem der Welt kaum einen Nutzen, wenn seine Bedienung immer wieder Rätsel aufwirft. Auf Wunsch übernehmen wir gern die Installation Ihres neuen Sicherheitssystems. Auch bei Fragen und Problemen bezüglich der Bedienung stehen wir Ihnen jederzeit zur Seite. Zudem können Sie sich bei der regelmässigen Wartung des Systems auf unsere Unterstützung verlassen.

Auch Sie möchten Ihre privaten oder gewerblichen Räumlichkeiten fortan bestmöglich schützen? Dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie ausführlich zu unseren Produkten und erstellen ein Sicherheitskonzept, das optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Ihr Projekt ist so individuell wie Sie selbst, weshalb wir Ihnen keine allgemein einsetzbaren Lösungen liefern. Wir nehmen uns Ihrer speziellen Wünsche gerne an.